Neue Studie zu Kosten von Datenpannen
Gemeinsam mit der PGP Corporation hat der Marktforscher Ponemon Institute die Studie "Kosten von Datenpannen in Deutschland 2009" erstellt und diese nun veröffentlicht.
Deutsche Unternehmen mussten im Jahr 2009 mehr investieren als noch vor einem Jahr, wenn sie von einer Datenpanne mit anschließendem Datenmissbrauch betroffen waren. Immer häufiger liegt dabei die Fehlerquelle des Datenschutzverstoßes nicht im eigenen Gebäude, sondern findet sich bei externen Dienstleistern, die Unternehmensdaten im Auftrag bearbeiten oder verwenden.
Die Studie basiert auf realen Fakten und Zahlen, die sich aus Datenpannen und anschließenden Fällen von Datenmissbrauch in 22 deutschen Unternehmen ergeben haben. Die Spannweite der in dieser Studie erfassten Datenpannen reicht von Fällen mit weniger als 3.300 betroffenen Datensätzen bis zu Fällen mit rund 63.000 Datensätzen.
Weitere wichtige Ergebnisse der Studie:
- Deutsche Unternehmen erleiden weiterhin sehr kostspielige Datenpannen, zu denen auch Aktivitäten gehören, die darauf ausgerichtet sind, einen Verlust von Kunden bzw. des Verbrauchervertrauens zu verhindern.
- Datenpannen durch schädliche Angriffe und Botnets nahmen von 2008 auf 2009 zu und verursachten geringere Kosten als Datenpannen, die durch Fahrlässigkeit oder IT-Systemstörungen ausgelöst wurden.
- Die Führungsposition eines Chief Information Security Officer (CISO, Beauftragter für zentrale IT-Sicherheit) bzw. eine vergleichbare Position senkt die Gesamtkosten von Datenpannen erheblich.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Betreuer bei CCP oder an unseren Product Manager Christian Mittag (cmittag@ccpsoft.de 06421 1701-22).
