Auf der diesjährigen CeBIT stellte Quest Software VROOM als Nachfolger der vManagement Suite die neue Lösung zur Optimierung und Verfügbarkeit von virtuellen Systemen vor.

VROOM ist ideal für

  • Unternehmen, die durch die Virtualisierung ihrer Server nicht die erwarteten CAPEX- und OPEX-Einsparungen verzeichnet haben

  • Unternehmen mit mehr als 60 virtuellen Maschinen – Manuelles Überwachen, Optimieren und Schützen ist wirtschaftlich nicht mehr effizient

  • Unternehmen mit mehr als einem Hypervisor (z.B. Hyper-V und VMware), jedoch dafür nur eine hypervisor-übergreifende Management-Lösung nutzen wollen

  • Unternehmen, die hohe Recovery SLAs erfüllen müssen

Die vManagement Suite dient dazu, virtuelle Umgebungen hypervisorübergreifend effizient zu verwalten. Außerdem garantiert es die Verfügbarkeit der virtualisierten Systeme und Anwendungen.

Die vManagment Suite besteht aus zwei integrierten Modulen: dem Management Modul und dem Disaster Recovery Modul.

I. MANAGEMENT MODUL

Dieses Modul bietet eine umfassende End-to-End Visualisierung in Verbindung mit Fehler- & Performance-Analysen, aktiver Optimierung & Automatisierung des Gesamtsystems sowie der ökonomischen Planung zukünftiger Ressourcen und Kapazitäten.

Durch diese Kapazitätsplanung und Ressourcenverwaltung lassen sich die Betriebskosten (OPEX) sowie die Kapitalausgaben (CAPEX) deutlich und nachvollziehbar reduzieren.
Das Management Modul besteht aus den Komponenten MONITOR, INVESTIGATE, TUNE und PLAN.

Die Darstellung erfolgt in beiden Modulen über ein visualisiertes, webbasiertes Dashboard, über das die dargestellten Segmente direkt angesteuert (über Drill-Down in Detailansichten) und Anpassungen bzw. Problembehebungen manuell oder per automatisiertem Workflow vorgenommen werden können.

MONITOR – End-to End Visualisierung

Permanente Überwachung virtueller Umgebungen (inkl. virtueller Switche, Storage, Hosts, Speicher, etc.):

  • Welche Systeme sind performant und effizient?
  • Wo treten Probleme auf?
  • Wo könnten bald Probleme auftreten?
  • Wie beeinflussen Probleme abhängige Systeme?

Das Dashboard zeigt in Ampeldarstellung (grün, gelb, orange, rot) den Status aller virtualisierten Systeme in einer Übersicht.

Über das Dashboard kann direkt auf die gewünschten Bereiche (z.B. Cluster, Hosts, CPUs, virtuelle Switches, virtuelle Maschinen, Storage Arrays, Anwendungen, etc.) zugegriffen werden.

INVESTIGATE – Fehler- & Performance-Analysen

Mit dieser Funktion können vorhandene, sowie zukünftig auftretende Probleme oder Engpässe in der gesamten virtuellen Infrastruktur frühzeitig erkannt werden:

  • Wo treten Performance- oder Kapazitäts-Engpässe auf?
  • Wo wurden Aufgaben (z.B. Backup-Job) nicht oder nur unzureichend ausgeführt?
  • Welche anderen Systeme werden davon beeinflusst?

Das Dashboard zeigt in einer Übersicht die aktuelle System-Effizienz sowie die virtuellen Maschinen mit der jeweils höchsten Ressourcennutzung: CPU-Auslastung, Speicher- und Storage-Nutzung und Netzwerk-Traffic. Über das Dashboard kann direkt auf die gewünschten virtuellen Maschinen zugegriffen werden.

TUNE – Optimierung & Automatisierung des Gesamtsystems

Mit dieser Funktion können über- bzw. unterdimensionierte virtuelle Maschinen sowie erkannte Probleme manuell oder über automatisierte Workflows optimiert bzw. gelöst werden:

  • Bereitstellen oder Rückgewinnung von Ressourcen
  • Vordefinierte Workflows starten
  • Workflows und Prozesse automatisieren

Das Dashboard zeigt erkannte Probleme in verschiedenen Bereichen (z.B. Speicher-, Storage-, und CPU-Nutzung; Konfigurationsprobleme; ineffektive, ausgeschaltete oder Zombie-VMs, etc.) und bietet dafür Lösungs- und Optimierungsvorschläge (z.B. Erhöhen oder Reduzieren von Kapazitäten, Eliminieren von „Zombie-VMs“, etc.) an.

Über das Dashboard kann direkt auf das jeweilige Problem zugegriffen und die Lösungsvorschläge sofort oder automatisiert umgesetzt werden.

In dieser Darstellung werden zusätzlich potentielle Kosteneinsparungen (Betriebskosten, OPEX), die durch die Optimierungsvorschläge entstehen, konkret dargestellt.

PLAN – Planung zukünftiger Ressourcen und Kapazitäten

Mit dieser Funktion können Wachstum und Veränderungen ressourcenoptimiert und ökonomisch geplant werden:

  • Wo können neue virtuelle Kapazitäten (z.B. VMs) effizient bereitgestellt werden (Cluster, Hosts)?
  • Wo müssen physische Kapazitäten erweitert werden? (Kosten-Nutzen-optimiert)
  • Wie können „Bottlenecks“ vermieden werden?
  • Welche Workflows müssen optimiert werden?

Das Dashboard zeigt anhand der bisherigen Nutzungsinformationen zukünftige Über- oder Unterbelastungen (z.B. zu viele oder zu wenige VMs auf einem Host oder Cluster) im System an.
In der Detailansicht werden konkrete Empfehlungen aufgezeigt, in welchen Bereichen Kapazitäten und Ressourcen hinzugefügt oder entfernt werden sollten (z.B. drei virtuelle Maschinen aus einem Host entfernen und an anderer Stelle hinzufügen)

II. DISASTER RECOVERY MODUL

Dieses Modul garantiert die Verfügbarkeit businesskritischer Systeme und Anwendungen.
Auch bei optimaler Kapazitäts- und Ressourcennutzung können Systemausfälle auftreten (z.B. durch Hardware-, Stromversorgungs-, Netzwerkprobleme, Naturkatastrophen oder durch den Faktor Mensch). Die Systemwiederherstellung nach einem Ausfall muss innerhalb der definierten SLAs erfolgen, um die Produktivität nicht negativ zu beeinflussen.

Das Management Modul besteht aus der Komponente PROTECT.

PROTECT – Verfügbarkeit garantieren

Mit dieser Funktion können Systemausfälle und damit verbundene Downtimes vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden:

  • Wiederherstellen von Systemen, Anwendungen und Dateien in weniger als 15 Minuten
  • Speicheroptimierte Backups durch Nutzung von Deduplizierungsverfahren
  • Automatisches Erkennen und Sichern neuer virtueller Maschinen
  • Schnelle Konfiguration und Anpassung des Datensicherungs- und Wiederherstellungsprozesses
  • Integrierte Funktionen, um sich mit führenden Public Clouds (z.B. Microsoft Azure) einfach und schnell zu verbinden
  • Bare Metal Recovery- (BMR) und File Level Recovery (FLR)

Die Darstellung erfolgt auch hier über ein visualisiertes, webbasiertes Dashboard, das den jeweiligen Status der aktuellen Backup- und Recovery-Jobs sowie der virtuellen Standby-Systeme aufzeigt.
In diesem Dashboard können direkt vollständige Anwendungs- und Systemwiederherstellungsprozesse initiiert, angepasst und automatisiert werden.