+49 6421 1701-0 sales@ccpsoft.de

Dr. Wolfram Koslowski

Diplom Geologe
Jahrgang 1957, verheiratet, 2 Kinder

  • Studium der Geologie in Marburg
  • Seit 1987 in der IT-Branche tätig, Projektmanager in zahlreichen internationalen Beratungsprojekten
  • Geschäftsführer einer auf die Finanzdienstleistungsbranche spezialisierten Unternehmensberatung
  • Seit November 2004 Geschäftsführer der CCP Software GmbH
  • Ressorts: Vertrieb, Business Development

Diplom Geologe
Jahrgang 1957, verheiratet, 2 Kinder

  • Studium der Geologie in Marburg
  • Seit 1987 in der IT-Branche tätig, Projektmanager in zahlreichen internationalen Beratungsprojekten
  • Geschäftsführer einer auf die Finanzdienstleistungsbranche spezialisierten Unternehmensberatung
  • Seit November 2004 Geschäftsführer der CCP Software GmbH
  • Ressorts: Vertrieb, Business Development

Wolfram, du bist als Geschäftsführer für das Herz von CCP Software zuständig – den Vertrieb. Worauf kommt es im Vertrieb von Softwarelizenzen und allem was dazugehört an?

Wir bewegen uns in einem heiß umkämpften Markt. Da ist es wichtig – so wie wir – einen guten und langjährigen Draht zum Kunden zu haben. Doch den Kunden zu verstehen ist nur ein Teil des Erfolges. Wir müssen auch die Trends in der IT-Branche früh erkennen und richtig darauf reagieren.

Mein Ratschlag lautet: Geh deine Kunden persönlich besuchen, trinke einen Kaffee mit ihnen und höre bei diesem Treffen sehr gut zu. Genau das habe ich in den ersten Jahren bei CCP Software tagein tagaus gemacht. So weiß man ganz konkret, wie der Kunde tickt, was ihn gerade bewegt und was er braucht. Mit der Zeit kann man ihn immer besser einschätzen und es wird eine Geschäftsbeziehung daraus, die beide Seiten nicht mehr missen wollen

In den letzten Jahren fährst du nicht mehr so viel zu Kunden wie am Anfang. Was liegt dir mehr? Zu Geschäftsterminen unterwegs sein oder im Büro den Leitungsaufgaben nachkommen und den Vertriebsteams diese Besuche zu überlassen?

Ich bin auf jeden Fall gerne unterwegs und draußen beim Kunden oder den Softwareherstellern. Das steht außer Frage. Dieses Kribbeln und die Frage: „Was erwartet mich dort?“, das hat man an einem normalen Bürotag einfach nicht in der Form. Außer vielleicht heute durch das Interview mit mir unbekannten Fragen. Das mag ich. Doch auch Tage im Büro und die Zusammenarbeit mit unseren Vertriebsteams bereiten mir große Freude. Sie sind von Erfolg geprägt und auch das Miteinander in unserem Kollegenkreis gefällt mir sehr.

Unsere Branche ist schnelllebig, kaum haben wir einen Trend in unserer vertrieblichen Arbeit implementiert steht der nächste ins Haus. Wie lautet hier deine Empfehlung?

Auf den Punkt gebracht: Man muss die Nase immer im Wind haben und vorne dabei sein. Was ich damit meine, kann man sehr schön anhand eines aktuellen Trends beschreiben: Künstliche Intelligenz ist gerade in aller Munde. Produzierende Unternehmen zum Beispiel, rüsten ihre Maschinen so um, dass sie eigenständig miteinander kommunizieren. Das wiederum hat Auswirkungen auf den Softwarebedarf dieser Firmen. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren so, dass wir diese neuen Themen immer im Blick haben und unsere Kunden aktiv darauf ansprechen. Auch mit unseren Partnern, den Softwareherstellern stehen wir zu allen Zukunftsthemen in engem Austausch. So wird auch das Thema Cloud gerade rege diskutiert und vorangebracht. Anhand dieser Informationen richten wir unser Angebot regelmäßig neu aus.

Als der mit den meisten Jahren Berufserfahrung unter uns fragen wir dich: Worauf kommt es an, damit Menschen gut zusammenarbeiten können?

Darauf die Menschen mitzunehmen. Von oben herab zu führen oder zu kooperieren ist nicht mein Ding. Auch ich wurde viele Jahre meines Berufslebens so geführt. Ich wurde mitgenommen und integriert. Diese Herangehensweise macht einfach am meisten Sinn. So verstehen die Menschen nicht nur das, was sie tun, sondern auch warum sie es tun. Hat man diesen Punkt erreicht, geht einem vieles leichter von der Hand.

Kann man diese Philosophie der Zusammenarbeit auf unseren Umgang mit Kunden und Geschäftspartner übertragen?

Ja. Das kann man. Wir von CCP Software sind so. Gespräche führen wir auf Augenhöhe. Wenn ich als Geschäftsführer zu Terminen rausfahre, spüre ich meist erstmal eine gewisse Distanz. Man fühlt sich geehrt, dass der Geschäftsführer persönlich kommt und tastet sich vorsichtig ran. Unser Gegenüber merkt dann schnell, dass wir einen sehr menschlichen und partnerschaftlichen Umgang pflegen und dementsprechend angenehm und ausgewogen ist dann auch die Gesprächsatmosphäre.

Was ist das lustigste, das dir in deinem bisherigen Berufsleben passiert ist?

Ich war auf dem Weg nach Essen, um einen für uns sehr wichtigen Kunden zu besuchen. Wie so oft im Ruhrgebiet waren die Straßen pickepacke voll. Ich stand im Stau. Auch noch als der Termin längst angefangen hatte. Völlig gestresst kam ich an meinem Ziel an und fand – wie sollte es anders sein – keinen Parkplatz. Nach langer Suche stellte ich mein Auto in einer Seitenstraße ab und eilte zu meinem Termin. In der Hektik hatte ich mir jedoch nicht gemerkt, wo genau ich das Auto geparkt hatte. So musste ich die gesamte Nachbarschaft ablaufen bis ich endlich vor meinem Auto stand. Da fiel dann die Anspannung ab und das Gelächter war groß.

Jedes Jahr wollen wir als CCP Software GmbH weiterwachsen. Ob uns dies gelingt, hängt maßgeblich von unserer Vertriebsarbeit ab. In dieser Verantwortung wirkst du sehr gelassen. Wie geht das?

Das war nicht immer so. Gerade am Anfang meiner Tätigkeit für die CCP Software kann von Gelassenheit keine Rede sein. Zumal es das erste Mal in meiner beruflichen Laufbahn war, dass ich eine solch hohe Umsatzverantwortung hatte. Wie bereits berichtet, war ich in den ersten Jahren bundesweit viel unterwegs, um Kunden zu besuchen. So kommt man immer mehr rein ins Thema, kann den Markt mit der Zeit einschätzen und weiß sehr genau, was die Kunden brauchen. Die Gelassenheit kam mit der Zeit und mit dem Wissen, dass die meisten meiner Entscheidungen richtig waren und wir am Markt sehr gut positioniert sind.

Du bist jetzt seit 15 Jahren für die CCP Software tätig. Was hast du vorher gemacht?

Ich war 1,5 Jahre Geschäftsführer einer kleinen Unternehmensberatung im IT-Bereich. Damals haben wir viel IT-Consulting für Banken gemacht. Davor war ich zwei, drei Jahre in einer Bank in Frankfurt tätig. Und auf 15 Jahre Erfahrung als IT-Berater kann ich ebenfalls zurückblicken. Auch in der Schweiz war ich eine Weile tätig. Für diese Rolle hatte mich ein Headhunter angeworben, der mich fragte, wo ich mal auf der Karriereleiter hin möchte. Spontan habe ich diese Frage mit den Worten „Geschäftsführer oder Vorstand“ beantwortet, was dann ja auch funktioniert hat. Da war ich so Anfang 30.

Was fällt dir zu den folgenden Stichworten ein: Natur und Berge?

Abenteuer. Schon als Kind bin ich im Sauerland regelmäßig durch die Wiesen und Wälder gestreift. Inzwischen bin ich leidenschaftlicher Bergsteiger in den Alpen. Und Kanada steht bei mir ganz hoch im Kurs. In der Natur und besonders in den Bergen kann ich abschalten und Kraft tanken. Aber auch meine Abenteuerlust befriedigen.

Bist du bei einem solchen Abenteuer mal in eine richtig brenzlige Situation gekommen?

Allerdings. Ich war mit einem Freund Eisklettern in Adelboden (Schweiz). Wir sind dort also mit Steigeisen einen gefrorenen Wasserfall hochgeklettert. Nach etwa einem Drittel gab es ein lautes Getöse und es rollte eine Schneelawine über mir ins Tal hinunter. Sie riss mich aus dem Stand heraus ein Stück nach unten. Ich war jedoch zum Glück mit einer Schraube im Eis gesichert. So konnte ich mit meinem Freund an diesem Tag ein weiteres Mal Geburtstag feiern und weiter mit viel Begeisterung meiner beruflichen Verantwortung als Mitarbeiter von CCP Software nachkommen.

Wenn du deinen Rucksack für ein solches Abenteuer packst: Was muss da rein?

Eispickel, Seil, Steigeisen, eine Flasche Wasser und eine gute Brotzeit.

Das klingt nach einem sehr erfüllenden Leben? Als junger Mann hattest du den Wunsch Geschäftsführer zu werden. Als Kind verspürtest du bereits Abenteuerlust.

Das ist absolut richtig. Und dafür bin ich jeden Tag aufs Neue dankbar.