Neue Lizenzmetrik bei Windows Server

Seit 12.10.2016 ist Windows Server 2016 verfügbar. Die neue Lizenzmetrik bei Windows Server bringt Vorteile für Kunden mit aktiver Software Assurance.

Mit dem Erscheinen der neuen Version ergeben sich Veränderungen, die alle Windows Server mit aktiver Software Assurance betreffen.

Mit Erscheinen von Windows Server 2016 hat Microsoft die Lizenzierungsmetrik geändert. Bisher galt eine Lizenz Windows Server für bis zu 2 CPUs.

Die neue Metrik bezieht sich auf die Anzahl der Cores im Server. Pro CPU müssen mindestens 8 Cores lizenziert werden, pro Server mindestens 16 Cores. Die Lizenzen werden als zwei-Core-Pakete angeboten. Ein Server mit dieser Mindestkonfiguration kostet genauso viel wie eine Lizenz Windows Server bisher. Diese Tabelle gibt einen schnellen Überblick über die neue Core-Lizenzierung.

Kunden mit aktiver Software Assurance profitieren von ihrem Recht auf die neue Version in ganz besonderer Weise.

Ohne eigenes Zutun wird die bestehende Windows Server Lizenz in eine 16-Core Lizenz umgewandelt, die der Mindestkonfiguration entspricht. Kunden, die aktuell Server mit mehr als 2 CPUs oder mehr als 16 Cores betreiben, sollten jetzt aktiv werden, sie haben die Gelegenheit, alle aktuell genutzten Cores kostenfrei zu lizenzieren.

Um Lizenzen für die exakte Anzahl der Cores zu erhalten, muss vor Ablauf des aktuellen Volumenlizenzvertrages ein Inventar der Server mit Windows Software und aktiver Software Assurance, mit einem Zeitstempel (Zeit/Datum) versehen, erstellt werden. Microsoft stellt zu diesem Zweck kostenlose Tools bereit: Microsoft Assessment Planning Toolkit, und Microsoft Software Inventory Logging Aggregator. Es können auch andere Tools verwendet werden, die das Erstellen eines Inventars der Server, mit einem Zeitstempel (Zeit/Datum) versehen, ermöglichen.

Die Verlängerung der Software Assurance im Anschluss muss die Anzahl der Cores berücksichtigen.