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Thomas Henßler

Dipl.-Oec.
Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim und Orono, Maine, USA
  • Nach dem Studium 2 Jahre Assistenz der Geschäftsleitung in 2 mittelständischen Unternehmen
  • Seit 1986 Gesellschafter-Geschäftsführer der CCP Software GmbH
  • Mitbegründer der CCP Development GmbH 1988
  • Ressorts: Finanzen, Personal, Einkauf, Informationstechnologie

Dipl.-Oec.
Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim und Orono, Maine, USA
  • Nach dem Studium 2 Jahre Assistenz der Geschäftsleitung in 2 mittelständischen Unternehmen
  • Seit 1986 Gesellschafter-Geschäftsführer der CCP Software GmbH
  • Mitbegründer der CCP Development GmbH 1988
  • Ressorts: Finanzen, Personal, Einkauf, Informationstechnologie

Thomas, wie hat das eigentlich alles angefangen mit dir und CCP Software? Das ist sicherlich eine lange Story. Lass uns in wenigen Sätzen an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben!

Der Name CCP Software stand in den frühen 80er Jahren für Softwareentwicklung. Seit 1985 steht er für die Lizenzierung von Software. Die Expertise rund um Lizenzierung haben wir uns in der Phase der Softwareentwicklung ganz automatisch angeeignet. Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch der Wechsel von der Produktentwicklung als Kernkompetenz hin zur Softwarelizenzierung. In dieser neuen Rolle haben wir angefangen unsere Kunden über fast alle Softwarehersteller hinweg zu beraten, wie man Software korrekt lizenziert. Ein Bereich, in dem zu Anfangszeiten ein großes Unwissen herrschte – teils tut es das heute noch. Wir jedoch hatten dieses Wissen und haben angefangen es zu vermarkten. Dieser Service kam und kommt bei den Kunden sehr gut an. Viele aus dieser Zeit kaufen heute noch ihre Lizenzen bei uns und so wächst die CCP Software GmbH seither kontinuierlich.

In welchem Punkt bist du besonders stolz auf die CCP Software GmbH?

Auf 35 Jahre Kernkompetenz in der Softwarelizenzierung mit stetiger Weiterentwicklung und kontinuierlichem Wachstum. Ebenso darauf, dass wir inzwischen rund 80 Personen einen Arbeitsplatz anbieten können. Gestartet sind wir mit zwei Personen.

Wenn dir damals jemand zugeflüstert hätte, wo du heute stehst und wie groß die Firma mal sein wird, wie hättest du darauf reagiert?

Mit großer Freude hätte ich darauf reagiert. Wenn man sein ganzes eigenes Geld in solch ein berufliches Vorhaben steckt, dann möchte man natürlich auch, dass sich das rechnet und dass die Investition irgendwann auch zurückfließt. Das stand in den ersten Jahren aber völlig hinten an. Im Vordergrund stand die Begeisterung fürs Thema und das Unternehmertum- diese schöne Gefühl hält bis heute an.

Heute bist du Geschäftsführer eines der führenden Unternehmen, das sich mit Software Assets beschäftigt. Wie war das in deiner Kindheit? Wolltest du damals schon Geschäftsführer werden?

Als kleiner Junge war ich für alles zu begeistern was Räder hatte oder der schnellen Fortbewegung diente. Fahrrad, Skier, Autos und so weiter. Vermutlich ging auch der kindliche Berufswunsch in diese Richtung. Zum Ende der Schulzeit zeigte sich dann tatsächlich ein erstes Interesse in Richtung Unternehmerschaft. Das Thema war jedoch völlig offen und hat sich zufällig ergeben.

Du hast gerade in der letzten Zeit maßgeblich dafür gesorgt, dass wir uns in Sachen Gesundheitsfürsorge absolut sehen lassen können. Wie kommt das?

Das passiert ganz automatisch. Aus meiner Überzeugung heraus, dass man gesund durchs Leben gehen sollte. Das findet sich jedoch nicht von allein, man muss einiges dafür tun. Diese persönliche Philosophie übertrage ich aufs Unternehmen und versuche – wo immer möglich – unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls davon zu begeistern. Wobei ich zugeben muss, dass meine liebe Frau Helga hier eine erhebliche Rolle spielt. Meine Ernährung wurde durch sie umgestellt – sehr zu meinen Gunsten. Sie hat mir auch gezeigt, wie gut Bewegung und viel frische Luft tut. Wir gehen unter anderem jeden Sonntag schwimmen. Somit hat sie mich und das Unternehmen in diese Richtung gelenkt und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Mit dem Hinweis auf dein Ernährungsverhalten hast du uns neugierig gemacht. Wie war denn deine Ernährung als Jungunternehmer ohne Helga?

Die Klassiker in den frühen Jahren der Firma waren geprägt vom Standort unseres ersten Büros. Das lag mitten in Marburg direkt neben der so genannten Käsekiste – einem Bistro. Gegenüber gab es einen Supermarkt mit leckeren Backwaren. Zum Frühstück gab es daher Nussschnecke und mittags ein deftiges Chili con Carne. Und das in ziemlich regelmäßiger Taktung.

Wir wagen die Behauptung, dass jeder der sich grundlegend gesund ernährt auch mal etwas naschen möchte, das nicht als gesund deklariert ist. In Stressphasen zum Beispiel. Ist das bei dir auch so?

Schokolade ist hier mein „Heilmittel“. Nur die Menge hat sich mit den Jahren gemäß meiner Philosophie deutlich reduziert. Vermutlich auch weil der Stress im Vergleich zu den Anfängen von CCP Software ein anderer ist.

Neben dem Schwimmen fährst du auch sehr gerne Fahrrad. Denkst du morgens, wenn du mit dem Fahrrad zur Arbeit fährst, bereits über Geschäftliches nach?

Ja. Na klar. Das ist meine Einstimmung auf den Tag. Ganz locker bei viel frischer Luft mit Vogelgezwitscher und Blätterrauschen. So komme ich stressfrei an, da ich gedanklich gut vorbereitet bin.

Zu welcher Musik schwingst du gerne mal das Tanzbein und kannst gar nicht stillsitzen?

Das ist eher eine Frage für meine Frau Helga. Wenn jedoch bei passendem Anlass die richtige Musik gespielt wird, schwingen wir auch mal das Tanzbein. Der Rhythmus ist hier entscheidend. Für uns ist das der klassische Discofox aus den 80ern.

Lass uns zum Abschluss in die Ferne blicken. Was wünscht du dir für die nächsten zehn Jahre unserer Firmengeschichte?

Unsere Position im Markt sehe ich unverändert klar. Bedarf ist auch mehr als genug vorhanden. Wenn wir uns auf unsere Kernkompetenz besinnen, haben wir weiterhin eine hohe Akzeptanz im Markt. Darüber hinaus hoffe ich, dass wir von unseren Kunden immer öfter beratend eingefordert werden.  Z.B. in komplexen Beschaffungsprozessen für Software und Cloud-Dienste. Je größer die Herausforderung, desto stärker entwickelt sich unsere Kompetenz. Ich freue mich darauf!

Als sportlicher Geschäftsführer: Nächste Woche gehen wir zusammen Kanufahren auf der Lahn. Bist du mit am Start?

Na klar. Das lasse ich mir nicht entgehen.